BONAXLE® ist eine innovative induktiv gehärtete Radsatzwelle. Es handelt sich um unsere Lösung für Anforderungen an erhöhte Sicherheit und Zuverlässigkeit, die zugleich die Lebenszykluskosten (LCC) und den CO₂-Fußabdruck senkt. GHH-BONATRANS hat eine bewährte Technologie, die in Japan bereits gut etabliert ist, auf ein neues Niveau gehoben – sie wurde an die üblichen europäischen Abmessungen und Stahlsorten angepasst und der Schutz der Radsatzwelle über ihre gesamte Länge sichergestellt.
Diese innovative Technologie erhöht die Festigkeit aller Arten von Radsatzwellen, ohne dass deren Geometrie und Stahlsorte geändert werden müssen, und bietet einen umfassenden Schutz über die gesamte Länge der Radsatzwelle.
BONAXLE® kommt dort zum Einsatz, wo andere Technologien zum Schutz von Radsatzwellen versagen.
BONAXLE® spart den Betreibern in Europa und Asien bereits seit vielen Jahren Kosten.
BONASTAR® ist eine Reihe verbesserter Stahlsorten, die für alle Arten von Rädern für Schienenfahrzeuge bestimmt sind – für Lokomotiven, Güter- und Personenwagen, Hochgeschwindigkeitszüge sowie für gummigefederte Räder von Straßenbahnen und U-Bahnen.
Diese Stahlsorten, die die Anforderungen der geltenden Normen vollständig erfüllen, bieten den Anwendern gegenüber herkömmlichen Stahlsorten weitere bedeutende Vorteile, wie zum Beispiel eine um bis zu 30 % längere Lebensdauer.
Sie zeichnen sich außerdem durch eine höhere Beständigkeit gegen Rollkontaktermüdung (RCF) und Ausbröckelungen der Radlauffläche aus.
Die BONASTAR®-Stahlsorten senken somit letztlich die Lebenszykluskosten (LCC) und den CO₂-Fußabdruck und erhöhen zugleich die Zuverlässigkeit und Sicherheit.
BONASILENCE® ist eine Reihe hochwirksamer Dämpfungssysteme zur dynamischen Dämpfung von Radgeräuschen bei Schienenfahrzeugen, die von GHH-BONATRANS entwickelt wurde und kontinuierlich weiter verbessert wird. Sie zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Geräuschreduzierung aus – um bis zu 8 dB(A) beim Rollgeräusch und um bis zu 30 dB(A) beim unangenehmen Kurvenquietschen. Ihre Lebensdauer ist nicht durch die Lebensdauer der Räder begrenzt. Die Möglichkeit der Wiederverwendung an einem neuen Rad bei der Radsatzinstandhaltung senkt sowohl den a href="/de/nachhaltigkeit2024/#carbon">CO₂-Fußabdruck als auch die Lebenszykluskosten (LCC).
Die bewährte schraubenlose Konstruktion des gummigefederten BONAE-LOCK® -Rades ist dank ihres einzigartigen Verriegelungsrings für einen einfachen Reifenwechsel und der optimierten mittleren Steifigkeit besonders für moderne U-Bahn-Züge geeignet. Die Räder sind standardmäßig mit Reifen aus innovativen BONASTAR®-Stahlsorten ausgestattet, die im Vergleich zu herkömmlichen Stahlsorten eine um bis zu 30 % höhere Laufleistung erreichen, wodurch sowohl die Lebenszykluskosten (LCC) als auch der CO₂-Fußabdruck gesenkt werden. Die konkurrenzlos kurze Dauer des Reifenwechsels und die reduzierte Anzahl der für den Reifenwechsel erforderlichen Ersatzteile senken die Instandhaltungskosten zusätzlich. BONAE-LOCK®-Räder liefern wir entweder mit bereits montierten, wirksamen BONASILENCE®-Schallabsorbern oder in einer werksseitig für die nachträgliche Montage von Schallabsorbern vorbereiteten Ausführung, falls sich der Verkehrsbetrieb oder die Stadt dazu entscheiden sollte, den Lärm im Stadtverkehr weiter zu reduzieren.
BONACOAT® ist eine Reihe moderner Beschichtungssysteme mit verlängerter Lebensdauer zum wirksamen Schutz von Radsätzen und deren Komponenten über alle Arten von Schienenfahrzeugen hinweg – von Straßenbahnen, U-Bahnen, Güter- und Personenzügen bis hin zu Hochgeschwindigkeitseinheiten. Sie erhöhen die Beständigkeit der Radsätze gegen Korrosion und mechanische Beschädigung und tragen zum Schutz vor Ermüdungsschäden bei. BONACOAT®-Beschichtungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Lebenszykluskosten (LCC) von Radsätzen und des CO₂-Fußabdrucks und erhöhen zugleich deren Betriebssicherheit.
Die BONACOAT®-Beschichtungssysteme erfüllen die Anforderungen der geltenden Eisenbahnnormen ebenso wie die ERWA-Richtlinie für die Oberflächenbehandlung von Radsatzwellen, in die die europäischen Hersteller von Radsätzen und deren Komponenten ihr Know-how eingebracht haben, das sie über Jahrzehnte der direkten Zusammenarbeit mit Betreibern, Herstellern und Instandhaltungswerken von Schienenfahrzeugen gewonnen haben. Umfang und Struktur dieser Anforderungen entstanden in den Jahren 2016 bis 2021 im Rahmen der Ausschüsse der ERWA, der European Railway Wheels Association, einem Teil von UNIFE, mit dem Ziel, den Schutz von Radsatzwellen zu verbessern und die Zuverlässigkeit sowie Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs zu erhöhen.
Das neu entwickelte hoch einfedernde Rad GHH®ULTRA-S to Achslast erfüllt alle Anforderungen für ein gummigefedertes Rad mit Laufkreisdurchmesser 600 mm neu / 520 mm abgenutzt und bietet eine geringe radiale Steifigkeit (20-40 kN/mm). Das Design aller Komponenten wurde verbessert und die Gummielemente wurden komplett neugestaltet. Die ausgezeichnete Festigkeit von GHH®ULTRA-S wurde durch die Anwendung der deutschen Qualitätsstandards nachgewiesen (FEM-Analyse und Bewertung der Belastungen durch Anwendung der FKM-Richtlinie).
Niederflur-Losradachse für 12,5 t Achslast
Die Technologie von Niederflurfahrzeugen, die sich in Europa vor mehr als 30 Jahren durchzusetzen begann, ist heute in den meisten Ausschreibungen für neue Straßenbahnen und leichte Schienenfahrzeuge (LRV) weltweit eine Standardanforderung. Die Konstruktion dieser Fahrzeuge muss zugleich die Anforderungen an eine hohe Beförderungskapazität erfüllen.
Die neue Losradachse für eine Achslast von 12,5 Tonnen mit unabhängig rotierenden Rädern nutzt die bewährten Räder des Typs GHH®V60. Die moderne Ausführung für höhere Belastungen basiert auf der Konstruktion einer einteiligen gesenkgeschmiedeten Portalachse und eines Paares von Kegelrollenlagern, die während der Montage optimal eingestellt werden. Der Raddurchmesser ist so angepasst, dass er den Anforderungen an eine höhere Achslast entspricht. Diese Losradachsen liefern wir in einer Ausführung, die an den geforderten Innenabstand zwischen den Rädern angepasst ist, beispielsweise im Bereich von 1.355 mm bis 1.392 mm.
Innovatives System aus Geschwindigkeitssensor und Erdungskontakt für Niederflur-Losradachsen
Unser Beitrag zur Verbesserung und Innovation nicht angetriebener Losradachsen mit unabhängig rotierenden Rädern. Eine Lösung, die den Zugang zu allen Komponenten und Subsystemen an der Achse erleichtert. Der Geschwindigkeitssensor und der Erdungskontakt sind an der Stirnseite der Losradachse befestigt.
Diese Konstruktionslösung, einschließlich der an einem Flansch der Losradachse montierten Bremssätteln, benötigt deutlich weniger Einbauraum unter dem Fahrzeug als herkömmliche Lösungen. Der frei gewordene Raum kann effizient für die Installation weiterer Komponenten, beispielsweise hydraulischer Bremsen, genutzt werden.





